Brauchtum

Sollte das Ausseerland je dein Herz berühren sei gewiß, es wird Dich niemehr loslassen!
Geschützt von Gebirgen liegt eine der schönsten Perlen dieses Planeten.
Die Melodien der Ausseer spiegeln einen sanften Kontrast zu den steilen Felswänden und lassen ihre Dankbarkeit erahnen. Die Dankbarkeit für Ihre Heimat.
Die Stimmen:
Alt: Leonore Schanzl, Tenor: Max Schanzl, Sopran: Heidi Simentschitsch, Bass: Rainer Hiegelsperger.

Hobsdrara-darialei

Loweana Judler

Da Oüpara

Ein herzliches Dankeschön an die Heidi, für die Zusendung der Jodler.
Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an den Scheimer Wigg (Noten-Ludwig-Egger) und dem Lupitscher Bläser Quintett für die Erlaubnis, den „Oüpara“ in der Webseite zu verwenden.

Sehr geehrte Besucher.
Im Moment arbeite ich daran, ausseerlond.com komplett zu überarbeiten. Es werden unzählige neue Bilder in der Galerie eingepflegt und mit den bereits vorhandenen Bildern bez. des Copyright in einheitliche Form gebracht.
Ausserdem werden zahlreiche neue „Dialektwörter“ samt Vertonung und Bebilderung online gestellt.
Die vorhandenen Dialektwörter wurden teilweise und werden weiterhin von Fehlern bereinigt.
Ich ersuche Sie jedoch um Verständnis, dass dieses nicht in einigen Wochen zu bewerkstelligen ist.
Bleibt mir gewogen, Presl Sepp.

Fasching- & Scheibmbriefe Ruabföüdln D´Hewrig – Herbergsuche
Kramperln bzw. d´Miglon Die Wilde Jagd Rauka geh – Räuchern
 Wintasunnwend Bettschtaffü i tritt´ di  Datschawäfn
In Viehan nit zualosn Koa Wäsch däf hänga Weihnochtn
Glöckün Berigln D´haüjign drei Kinig
Seitlpfeifer Weisnblosn – Weisenblasn

„Ausseer Bildkalender“

Raphael und sein Vater Josef Angerer machten sich die Mühe und digitalisierten das Gedicht ihres Vaters bzw. Großvaters Josef Angerer senior.
Durch diese Arbeit haben sie nicht nur dieses Gedicht vor der Vergessenheit bewahrt, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Brauchtum des Ausseerlandes beigetragen.
Ich sage ein herzliches Vergeltsgott an die Beiden für die Zusendung dieses Gedichtes und wünsche Euch Allen viel Vergnügen beim „Zualosn“.

Ein paar allgemeine Worte zum Brauchtum. Viel altes Brauchtum geht verloren. Vor allem sind jene Bräuche betroffen, welche von der Wirtschaft und Industrie als „nicht lukrativ“ eingestuft werden.
Es ist gerade dieses Stille und Intime, womit man keine Umsätze und Gewinne erzielen kann.
Aber selbst die verwertbaren Bräuche, welche unter dem Stempel „Event, Spektakel, Veranstaltung etc.“ begangen werden, verlieren zunehmend ihren ursprünglichen Sinn. Sie werden zur allgemeinen Belustigung degradiert!
Egal ob bereits im November die Perchten ihre Umzüge halten (Frau Percht taucht erstmals mit der Wilden Jagd am 21. Dezember in der Thomas Nacht auf) oder ob Orakelbräuche wie das Bleigießen, welches der Wirtschaft jährlich unzählige Millionen Euros an Umsatz beschert.
Das Bleigießen wurde mittlerweile verboten, worauf die Konzerne mit „Wachsgießen“ reagierten.
Die Wurzeln sind verdorrt. Beinahe niemand kennt deren wahren Grund oder ihren Ursprung.
Ich möchte euch auch mystischen Bräuche näher bringen. Gerade das Ausseerland ist eine Quelle der Mystik, des Stillen, der verborgenen Schätze.
Allerdings macht leider der Zeitgeist auch vor dieser Gegend nicht halt und es gilt, das Alte zu bewahren.
Somit sehe ich es als Auftrag, das Aussterben des alten Brauchtums etwas zu verzögern. Ob es sich verhindern lässt, nun ja, ich werde es nicht mehr erfahren, jedoch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Noch ein Anligen in eigener Sache:
Ich wäre für Wünsche, Anregungen aber auch Beschwerden dankbar.
Besonders würde ich mich über Zusendungen, wie Fotos, Dialektwörter u.s.w. samt Erlaubnis der Veröffentlichung freuen.
Sendet einfach eine E-Mail an http://www.radling@chello.at